Therapie mit Hund

 

Was ist ein Therapiehund?

Der Therapiehund ist ein eine Therapie / Aktivität begleitender oder unterstützender Hund und wird daher auch passender Therapiebegleithund genannt. Durch die berufliche Ausbildung des Hundeführers (Fachgebiet Medizin, Psychologie, Pädagogik, Ergotherapie, Physiotherapie, etc.) bilden Beide zusammen ein Therapiehunde-Team. Der Therapiehund arbeitet mit seinem Menschen ( Hundeführer ) zusammen, daher auch die Bezeichnung Therapiehunde - Team.

Der Therapiehund ermöglicht durch seine spezielle Ausbildung, seine Fähigkeiten und seine charakterlichen Eigenschaften einen besonderen Zugang zum Menschen. Er ist sehr gut sozialisiert und gelassen, er kennt verschiedene untypische Geräusche, Bewegungen, Behinderungen und untypische Verhaltensweisen. Gehilfen, Rollstühle etc. sind ihm vertraut und werden akzeptiert. Eine ausgeprägte Hund-Mensch Beziehung ist von großer Wichtigkeit. Gesundheit, eine regelmäßige und engmaschige Parasitenprophylaxe ist für therapeutisch eingesetzte Hunde selbstverständlich.

 

Wie funktioniert die tiergestützte Arbeit?

Durch den Kontakt mit einem Hund können viele menschliche Bedürfnisse angesprochen werden.
Der Hund bildet oftmals die Basis zum Kontakt knüpfen und kann als starker ´Motivator´ eingesetzt werden. Durch seine neutrale Stellung ist es oftmals möglich, eine positive Lernsituation zu erreichen. Spezielle Spiele oder Übungen werden eingesetzt um gezielt an physischen und psychischen Defiziten zu arbeiten. Übungen können auch´ versteckt´ eingebaut werden. Der Leistungsdruck entfällt häufig, da der Hund einen anderen Stellenwert als der Mensch einnimmt und eine positive Lernsituation geschaffen werden kann. Die Akzeptanz, Übungen mit dem Hund gemeinsam zu bewältigen ist überraschend.
Nicht zu vergessen sind der Spaß und die Freude auf beiden Seiten!

Nicht nur die betroffenen Personen profitieren von der tiergestützten Arbeit sondern auch die Hunde da dies für sie eine Art Spiel und eine sinnvolle Beschäftigungsform ist.